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  Toby Keith
 
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Toby Keith



Toby Keith (* 8. Juli 1961 in Clinton, Oklahoma als Toby Keith Covel) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger.

Toby Keith kam erstmals im Restaurant seiner Großmutter, wo gelegentlich Country-Bands auftraten, mit Musik in Berührung. Sein Hauptinteresse aber galt zunächst dem American Football und dem Rodeoreiten. Nach dem Schulabschluss nahm er einen Job in der Ölindustrie an. In seiner Freizeit spielte er American Football und befasste sich mit Country-Musik. Er gründete die Easy Money Band, die in der lokalen Clubszene auftrat.

Nach einigen Jahren verlor er seinen Job und versuchte zunächst, mit Football Geld zu verdienen. 1984 beschloss er, sich ganz auf die Musik zu konzentrieren. Bei einem kleineren Label veröffentlicht er einige Platten und spielte Demo-Bänder ein. Der Produzent Harold Shedd wurde aufmerksam und nahm ihn für Mercury Records unter Vertrag.

Sein Debüt-Album Toby Keith erschien 1993 und wurde zu einem bemerkenswerten Erfolg. Mehr als zwei Millionen CDs wurden verkauft. Die ausgekoppelte Single Should've Been A Cowboy erreichte Platz 1 der Country-Charts, weitere Songs schafften es in die Top-10. Gemeinsam mit seinem Produzenten wechselte er anschließend zum Mercury-Ableger Polydor. Hier wurde 1994 das Album Boomtown eingespielt, das ähnlich erfolgreich war wie sein Vorgänger. 1996 kehrte er zu Mercury zurück und hatte sofort mit Me Too einen weiteren Nummer-1-Hit.

Ein Jahr später wechselte er den Produzenten. Betreut von James Stroud hielt seine Erfolgssträhne an. Ende 1999 wurde das außerordentlich starke Album How Do You Like Me Now? veröffentlicht. Die gleichnamige Single hielt fünf Wochen die Spitzenposition der Country-Hitparade. Die Academy of Country Music wählte How Do You Like Me Now? zum Album des Jahres und zeichnete ihn als besten Sänger aus.

2002 veröffentlichte er das kontroverse Album Unleashed, das mit Courtesy Of The Red, White And Blue (The Angry American) einen Song über die Terroranschläge vom 11. September 2001 enthielt. Sein leidenschaftliches und patriotisches Bekenntnis zu den USA wurde nicht überall vorbehaltlos geteilt. Die Sängerin der Dixie Chicks, Natalie Maines, trug beispielsweise anlässlich einer Fernsehshow ein Shirt mit der Aufschrift "F.U.T.K", was von manchen Betrachtern als "Fuck You, Toby Keith" interpretiert wurde. Eine andere Seite zeigte Keith auf dem Album durch ein Duett mit dem als links-liberal geltenden Willie Nelson, Beer For My Horses. Das Album wurde ein gewaltiger Erfolg und Keith damit über die Country-Szene hinaus bekannt.

2003 wurde mit Shock'n Y'All ein weiteres Album produziert, das höchste Verkaufszahlen erreichte und mit vierfachem Platin ausgezeichnet wurde. Im gleichen Jahr erhielt Toby Keith eine der begehrtesten Auszeichnungen der Branche: Er wurde von der Academy of Country Music zum "Entertainer des Jahres" gekürt.

Mit der Singleauskopplung Love Me If You Can aus dem Jahr 2007 erreichte Keith zum 16. Mal die Spitzenposition in den US-amerikanischen Country-Single-Charts.



Artikel Toby Keith. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. März 2008, 04:01 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Toby_Keith&oldid=43281407 (Abgerufen: 5. März 2008, 00:13 UTC)

 
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