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  John Anderson
 
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John Anderson



 

 

 

John Anderson (* 13. Dezember 1954 in Orlando, Orange County, Florida) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger, der in den 80er-Jahren als "Neuer Traditionalist" wichtige Beiträge zur Erneuerung der Country-Musik leistete.


 

Leben

John Anderson zog 1971 nach Ende der Schulzeit zu seiner Schwester Donna nach Nashville. Er nahm Gelegenheitsjobs aller Art an und trat gemeinsam mit Donna als Duo auf. Bereits drei Jahre später veröffentlichte er bei dem kleinen Label "Ace Of Hearts" seine ersten Singles. 1977 wechselte er zu Warner Brothers, wo er einige mäßig erfolgreiche Titel einspielte.

 

Karriere

1979 hatte Anderson seinen ersten Top-20-Hit, Your Lying Blue Eyes bis er dann 1980 den Sprung in die Top-10 mit 1959 schaffte. 1981, zehn Jahre nach seiner Ankunft in Nashville, schaffte der Künstler mit der markanten Stimme mehrere Top-10-Hits, u.a. mit dem aus der Feder des amerikanischen Songwriters und Sängers Billy Joe Shaver stammenden I am Just An Old Chunk Of Coal (Platz 4) und war damit in der Country-Szene etabliert. Ein Jahr später rückte sein Wild And Blue aus dem gleichnamigen Album sogar bis auf Platz Eins der Country-Charts vor. Der endgültige Durchbruch kam 1983 mit dem Megahit Swingin', einer weiteren Auskopplung aus dem Album Wild And Blue, die sich mehr als eine Million Mal verkaufte und sogar in der Pop-Hitparade notierte.

Das Jahr 1983 sollte Anderson's Jahr werden und es gelang ihm mit der Singleauskopplung Black Sheep aus dem Album All The People Are Talking wiederum der Sprung an die Spitze der Country Charts.

Obwohl er noch drei weitere Alben bei Warner veröffentlichte blieben jedoch die ganz großen Erfolge aus, die Plattenverkäufe stagnierten und Anderson verließ letztendlich 1986 Warner Brothers und wechselte 1987 zu MCA. Vergeblich, denn mit seinem 1988 erschienen Album Blue Skies Again und zwei weiteren, konnte er nicht viel Aufsehen erregen und nach einem kurzen Abstecher zu Universal schien ein Einbruch in John Anderson's Karriere unumgänglich zu sein. Die Durststrecke sollte bis 1992 andauern. In diesem Jahr jedoch gelang ihm urplötzlich erneut ein Nummer-1-Hit mit Straight Tequila Night, einer Singleauskopplung aus seinem Debutalbum "Seminole Wind" bei dem damals neugegründetem Label BNA. Aus dem mit Doppel-Platin ausgezeichneten Album schafften noch weitere drei Auskopplungen den Sprung in die Charts. "When It Comes To You" (Platz 3), ein Song aus der Feder von Mark Knopfler, Kopf der legendären englischen Rockgruppe Dire Straits, der auch bei dem Album mitwirkte sowie "Seminole Wind" (Platz 2) und "Let Go Of The Stone" (Platz 7).John Anderson war wieder ganz oben!

1993 folgte das ebenfalls sehr erfolgreiche Album Solid Ground. Die Single Money In The Bank schaffte es noch einmal an die Spitze der Country-Charts. Es war dies sein letzter großer Erfolgshit und von nunher mußte er sich mit mittleren bis kleineren Erfolgen zufriedengeben, was wiederum zu einem Wechsel der Plattenfirma führte. 1997 unterschrieb er bei Mercury und brachte das solide Album Takin' The Country Back heraus. Doch leider blieb der große Erfolg aus und der Zeitgeist schien anscheinend nicht mehr bereit John Anderson eine Chance zu geben. 1999 versuchte er es noch einmal und kam bei Sony unter. Die Zusammenarbeit mit diesem Label brachte das von allen Kritikern hochgelobte Album Nobody's Got It All hervor, welches jedoch wieder nicht die gewünschte Resonanz erhielt.

2002 gründete Anderson – unter der Schirmherrschaft von Audium Records - sein eigenes Label John Anderson Records und veröffentlichte die Anthology, welche 30 neu eingespielte Hits aus seiner fast 25-jährigen Karriere beinhalten.

Nachdem es nun einige Zeit ruhig wurde um John Anderson, kam er 2006 urplötzlich als neuestes Mitglied der MusikMafia (einer Gruppierung von Musikern und Songschreibern in Nashville, die durch ihre Art die Countrymusik mit modernen Elementen aus Pop, Rock und Rap aufzupeppen für einigen kontroversen Diskussionsstoff in der Countryszene sorgen) wieder in Erscheinung. 2007 war es dann soweit und Anderson präsentierte sein neuestes Album Easy Money, welches von John Rich – einem der Gründungsväter der MuzikMafia und Teil des Country-Duos Big & Rich, produziert wurde. Trotz einiger Bedenken langjähriger Fans – ob Anderson den Einfluß der MuzikMafia standhalten kann - hat es sich gezeigt, dass Anderson nach wie vor seiner neo-traditionellen Linien treu geblieben ist und Easy Money zu einem seiner allerbesten Werke zu zählen ist.


Der von den Country-Titanen Merle Haggard, Lefty Frizzell und George Jones beeinflusste John Anderson war als einer der ersten "Neuen Traditionalisten" Wegbereiter für eine neue Generation von Country-Musikern wie George Strait oder Dwight Yoakam, die ihn schließlich von der Spitze verdrängte, ohne ihm jedoch seinen bis heute festen Platz in der Countryszene je streitig gemacht zu haben.

Alben

  • 2007 - Easy Money
  • 2004 - The Ultimate John Anderson
  • 2002 - Anthology
  • 2001 - Nobody's Got It All
  • 1997 - Takin' The Country Back
  • 1996 - Paradise
  • 1994 - Country 'Til I Die
  • 1994 - You Can't Keep A Good Memory Down
  • 1994 - Christmas Time
  • 1993 - Solid Ground
  • 1992 - Seminole Wind
  • 1990 - Too Tough To Tame
  • 1990 - Greatest Hits Vol 2
  • 1988 - 10
  • 1987 - Blue Skies Again
  • 1986 - Countrified
  • 1985 - Tokyo, Oklahoma
  • 1984 - Mississippi Rainstorm
  • 1984 - Greatest Hits
  • 1984 - Eye Of A Hurricane
  • 1983 - All The People Are Talkin'
  • 1982 - Wild & Blue
  • 1981 - I Just Came Home To Count The Memories
  • 1981 - John Anderson II
  • 1980 - John Anderson


 Artikel John Anderson (Musiker). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Februar 2008, 17:16 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=John_Anderson_%28Musiker%29&oldid=42594222 (Abgerufen: 4. März 2008, 20:58 UTC)

 
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